Schönheit in der Natur dank Mathematik

Malen nach Zahlen: Muster in der Natur unterliegen einer mathematischen Ordnung.

Liegt das Geheimnis der Schönheit in der Mathematik? Forscher bestätigen den berühmtesten Codeknacker in seiner Behauptung, dass Muster in der Natur einer versteckten Formel unterliegen

Der Mathematiker Alan Turing ist dafür bekannt, mit dem Knacken des Enigma Codes den Zweiten Weltkrieg verkürzt zu haben.

Aber er hat auch einen anderen bedeutenden Beitrag zur Wissenschaft geleistet: eine mathematische Theorie, die alle Muster der Natur erklärt.

In der Natur wiederholen sich manche Formen und Muster ständig, von den riesigen, spiralförmigen Galaxien bis hin zu den Kreisen der sich teilenden Zellen in einem Embryo.

1952 stellte Turing die Theorie auf, dass scheinbar zufällige Muster tatsächlich von zwei chemischen Stoffen abhingen. Unterschiedliche Reaktionen zwischen diesen Stoffen produzierten Muster wie z. B. Streifen oder Punkte.

Turing fand sogar heraus, dass die jeweiligen Muster mit mathematischen Formeln vorhersagbar seien.

„Die elegante Einfachheit und Schönheit der Natur offenbart sich in mathematischen Formen und Mustern“, so Max Tegmark, Physiker und Autor von Unser mathematisches Universum. Die Schönheit der Naturwelt, sagt er, unterläge den Gesetzen der Mathematik.

Seit tausenden von Jahren haben die Menschen versucht zu verstehen, wie die Mathematik unsere Welt bestimmt. Der „goldene Schnitt“ (zuerst im 4. Jh. von dem griechischen Mathematiker Euklid beschrieben) ist durchweg von Künstlern als die perfekte und schönste Proportion angesehen worden.

Im Auge des Betrachters?

Liegt Schönheit wirklich in der Mathematik, oder in der Kreativität? Ist Schönheit nicht, beim Anblick einer Sache von dessen Wunder überwältigt zu sein? Sie kann nicht mit Regeln oder Formeln beschrieben werden. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Kreative Schönheit ist das Gegenteil von Mathematik.

Aber ist Schönheit jemals zufällig? Unterliegt nicht alle Kunst Gesetzen? Die Gemälde von Jackson Pollock sehen vielleicht chaotisch aus, aber es gibt auch eine Ordnung in ihnen. Warum sonst studieren Künstler und Architekten den goldnen Schnitt? Schönheit beruht auf Mustern der Ordnung unter der Oberfläche.

Du Entscheidest

  1. 1. Wie kann Mathematik schön sein?

Aktivitäten

  1. 1. In German, write down the names of 10 other animals or plants that display recurring patterns.

Manche Leute Sagen

„Die Lehre der Mathematik ist wie der Nil: Sie beginnt mit Kleinigkeiten und endet in Großartigkeit.“

Charles Caleb Colton, englischer Geistlicher und Schriftsteller (1780–1832)

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F & R

Was wissen wir?
Vor Kurzem haben Forscher bewiesen, dass die Muster in Haarbälgen und Hühnerfedern, genau wie Turin 1952 glaubte, von der Reaktion zweier chemischer Stoffe abhängt.
Was wissen wir nicht?
Warum sich manche Muster in der Natur so oft wiederholen. Forscher glauben, es sei vielleicht die effektivste Art und Weise des Pflanzenwachstums.

Wichtige Begriffe

Knacken
(Code) breaking.
Beitrag
Contribution.
Muster
Pattern(s).
Spiralförmigen
Spiral-shaped.
Sich teilenden Zellen
Dividing cells.
Scheinbar
Seeming.
Zufällige
Random.
Abhingen
Depend.
Vorhersagbar
Predictable.
Offenbart sich
Is revealed by.
Unterläge
Was governed by.
Goldene Schnitt
Golden ratio.
Durchweg
Throughout (history).
überwältigt
Overwhelmed.
Unter der Oberfläche
Beneath the surface.